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Nachhaltigkeitsindikatoren für Schulen

"Nachhaltigkeitsindikatoren für Schulen“ – ein Projekt der FEST, Heidelberg, stellt einen Indikatorensatz zur Nachhaltigkeit für verschiedene Schulformen wie Grund- und Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien vor.

In einer ersten Phase wurde ein Kernsatz von zwanzig Nachhaltigkeitsindikatoren für Schulen erstellt. Als Grundlage für den Indikatorensatz dienten einerseits die an der FEST in der Vergangenheit durchgeführten Projekte zu Nachhaltigkeitsindikatoren für Kommunen sowie die Projekte "Schule und Öko-Audit" und "Schule auf Umweltkurs". Getestet wird der überarbeitete und reduzierte Satz an vier ausgesuchten Schulen in Nordbaden, nämlich der Albert-Schweitzer-Schule Heidelberg, der Realschule Seelbach, dem Johann-Sebadstian-Bach Gymnasium Mannheim und der Stephen-Hawking-Schule Neckargemünd. Ferner ist vorgesehen, für einzelne Schulen Nachhaltigkeitsberichte zu erstellen, in denen die Indikatoren beschrieben und in ihrer Entwicklung vorgestellt werden. Außerdem soll als Ergebnis der Testphase an den vier Schulen eine Handreichung für die generelle Anwendung des Indikatorensystems in Schulen erarbeitet werden. Anknüpfend an die Indikatorensysteme für Kommunen orientieren sich die Teil-Ziele nachhaltiger Entwicklung für Schulen ebenfalls an vier Dimensionen, und zwar Ökologie, Ökonomie, Soziales und Partizipation. Die Dimension Ökologie umfasst die Bereiche Abfall, Energieverbrauch und Klimaschutz, Ressourcenschonung, Mobilität und Erhaltung der Ökosysteme und der Artenvielfalt. Mit der Dimension Ökonomie sollen vor allem der Arbeitsplatz Schule, die Arbeitsbedingungen für Lehrer und Schüler, die Investitionsbereitschaft des Schulträgers, der Anteil an umweltverträglichen und Fair-Trade-Produkten am schulischen Angebot und der schulische Umweltschutz thematisiert werden. Die innerschulischen Beziehungen und Aktivitäten für Kultur, Gesundheit und soziale Harmonie werden über die Dimension Soziales abgebildet. Fragen der Beteiligung von Eltern, die Integration ausländischer Schüler, die Förderung von Lehrerinnen und Schülerinnen, der Einsatz unterschiedlicher Unterrichtsformen und die Mitwirkung der Schule am Nachhaltigkeitsprozess erfolgt über die Dimension Partizipation. Jedem dieser fünf Teil-Ziele wird dann jeweils ein so genannter Kernindikator zugeordnet. Damit kann allerdings nur ein Ausschnitt der Nachhaltigkeit an Schulen wiedergegeben werden. Deshalb sollen die Schulen die Möglichkeit erhalten, neben den Kernindikatoren zusätzlich noch Ergänzungsindikatoren auszufüllen, sofern sie an detaillierteren Informationen zu bestimmten Teilbereichen interessiert sind.

Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST), Schmeilweg 5, 69118 Heidelberg, Telefon: (0 62 21) 91 22-0, Fax: (0 62 21) 16 72 57, E-Mail: info@fest-heidelberg.de





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