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Erklärung der ökumenischen Basisgruppen

Kasseler Erklärung der ökumenischen Basisgruppen und Initiativen vom 2.11.2002

Kasseler Erklärung der ökumenischen Basisgruppen und Initiativen vom 2.11.2002

 

Gruppen und Initiativen sollen sich aktiver in die globalisierungskritischen Bewegungen einklinken. Diesen Appell richtete Martin Gück von Kairos Europa an VertreterInnen ökumenischer Basisgruppen, Initiativen und bundesweiter Organisationen, die sich zu ihrem jährlichen 'Ratschlag' mit dem Thema Widerstand und Einmischung im November in Kassel versammelt hatten. Gück mahnte an, stärker in die Kirchen hineinzuwirken, damit diese den verheerenden Auswirkungen der neoliberalen Wirtschafts- und Finanzpolitik auf das Leben der Menschen stellen und bereit sind, in den ökumenischen verbindlichen Prozess desErkennens, Lernens und Bekennens (processus confessionis) bezüglich wirtschaftlicher Ungerechtigkeit und Naturzerstörung einzutreten.

Weitere wichtige Punkte waren: Die Beteiligung am Oekumenischen Kirchentag mit einem mehrtägigen Beitrag unter dem Thema "Eine andere Welt ist möglich", die Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) sowie Vorüberlegungen für die nächste ökumenische Basisversammlung.

Zum Abschluss verabschiedete der Ratschlag die Kasseler Erklärung.

Heiko Lietz

 

 

Die Welt ist in Not!

 

Wir stehen vor weltweiten Fragen zu Gerechtigkeit, Frieden und Schöpfungsbewahrung. Die Gerechtigkeit ist verloren gegangen. Der Frieden ist vielfältig bedroht! Gottes gute Schöpfung wird missachtet und verbraucht.

Wir übernehmen auch heute Verantwortung, wie wir sie zum Teil 1989 in der DDR gelebt haben. Als ökumenische Basisgruppen wenden wir uns an alle Menschen, an die Ohnmächtigen wie an die Mächtigen:

Überwindet die Ungerechtigkeit durch Widerstand und Einmischung! Vernetzt Euch - auch mit uns und mit allen, die eine Hoffnung für eine solidarische, friedliche und schöpfungsbewahrende Welt in sich tragen. Wir beteiligen uns an der Suche nach Lebensformen, die alle reich machen, die eine Welt aufbauen, in der viele Welten Platz haben.

In Deutschland sollen sich heute Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Kirchen und die Oeffentlichkeit im Agenda-21 Prozeß für eine nachhaltige, zukunftsfähige Entwicklung verbünden. Wir sind ein Teil davon. Auch für uns gehören Weg und Ziel zusammen. Stationen auf unserem Weg sind der Oekumenische Kirchentag 2003 und die Oekumenische Basisversammlung 2004. Vernetzung ist das Gebot der Stunde.

 

Unterzeichner:

Gisela Hartmann (Nordhausen), Bernd Winkelmann (Kirchohmfeld), Dr. Klaus Wazlawik (Berlin), Heiko Lietz (Berlin), Paulander Hausmann (Wethen): Koordinationskreis ökumenischer Basisgruppen und Initiativen in Deutschland; Martin Gück (Heidelberg): Kairos Europa; Dr. Frank Meyberg (Hamburg), Martin Schuler (Wethen), Jürgen Holzheuer (Wethen), Horst Fritsch (Warburg): Oekumenische Initiative Eine Welt; Iris Dörsam-Winter (Mörlenbach): Freundeskreis Eine Welt; Henning Schierholz (Hannover); Inge Ammon (Fürstenfeldbruck): Oekumenisches Netz Bayern; Hannelore Schmidt (Berlin): Köpenicker Initiativgruppe Eine Welt; Andreas Weber, Margrit Perlich, Gunhild Schmidtz, Gudrun Lemm (Rehmsdorf): Oekumeme e.V. Christophorus; Sylvia Dieter (Lauffen), Beate Schaefer (Reutlingen): Oekumenisches Netz Württemberg; Gunter Pistorius (Berlin): Oekumenische Gesellschaft; Werner Gebert (Tübingen): Plädoyer für eine ökumenische Zukunft; Reiner Weiß (Baunatal), Verena Onken-v.Trott (Kassel): Oekumenisches Netz Nordhessen; Michael Held (Bad Hersfeld): Arbeitsstelle Praktische Schritte; Karl Gundlach (Baunatal): Christen für gerechte Wirtschaftsordnung; Jürgen Kuschel (Neubrandenburg); Wolfgang Giester (Beilstein); Dr. Winfried Becker (Neubrandenburg); Arbeitsgemeinschaft Schöpfung und Spiritualität; Dr. Georg Pohler (Leipzig), Peter Schönhöffer (Mainz), Wilma Weymann (Idstein): Pax Christi; Herwig Winter (Mörlenbach), BUND Hessen; Ilse Braun (Tübingen), Gerhard Breidenstein (Murrhardt), Ortrud Heimberg (Wethen): AG "Aufbruch"; Gerhild Kramer (Dassel): Oekumenisches Netz Niedersachsen; Dr. Hans-Jürgen Fischbeck (Grimnitz): Kommunität Grimnitz; Matthias Schnauss (Berlin): Förderverein Lokale Agenda 21 Berlin-Mitte; Erhard Dischler (Grevenbroich): Oekumenisches Netz Mittelrhein; Michael Marwede (Bonn): Servicestelle Kommunen in der Einen Welt.

Koordinationskreis ökumenischer Basisgruppen und Initiativen

 

Projektbüro Berlin der Oekumenischen Gesellschaft/Stiftung Oekumene, Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Ziegelstraße 30, 10117 Berlin, Tel.: (030) 28 30 39 -22, Fax: -25





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