Home
   

Arbeitsgemeinschaft Qualifizierung in ziviler Konfliktbearbeitung

FriedensarbeiterInnen

"Wir versuchen den Menschen Methoden nahe zu bringen, die es ihnen erlauben, in Konflikten und Bedrohungssituationen handlungsfähig zu bleiben." So beschreibt Gudrun Knittel ein zentrales Anliegen ihrer Arbeit. Zusammen mit Reinhard Voss leitet sie den sechsten Qualifizierungskurs für zivile Konfliktbearbeitung / Zivilen Friedensdienst, an dem gegenwärtig zehn Menschen im Alter zwischen 25 und 55 Jahren teilnehmen. Sie werden nach dem Kurs in Krisengebieten in Südosteuropa, Asien und Afrika in Projekten der Konfliktprävention und Konfliktnachsorge tätig.

Thematische Schwerpunkte der Qualifizierung sind der Erwerb von Kompetenz in den Bereichen von Wahrnehmung und Analyse von Konflikten und die praktische Einübung gewaltfreien Handelns, beispielsweise in der Konsens- und Entscheidungsfindung. Die Qualifizierungsmassnahme dauert 4 Monate. Daran schließt sich ein ein- bis zweijähriger Dienst im Ausland an, der von Trägerorganisationen aus der Friedens- und der Entwicklungszusammenarbeit organisiert wird. 63 Absolventen früherer Kurse sind bereits in Projekten der Konfliktprävention und Konfliktnachsorge tätig, z.B. beim Abbau von Spannungen zwischen verfeindeten Volksgruppen im Kosovo, in Bosnien und Kroatien, sowie in Spannungsgebieten Afrikas und Lateinamerikas. Die Anforderungen an Bewerber/innen:

  • Mindestalter: 25 Jahre zu Beginn der Qualifizierung
  • Abgeschlossene Berufsausbildung oder entsprechende Berufs- und /oder Lebenserfahrung, die im Blick auf eine Tätigkeit als Friedensfachkraft
  • ausgebaut werden kann.
  • Sprachkenntnisse oder die Fähigkeit, diese für den vorgesehenen
  • Projektplatz bzw. die konkrete Aufgabenstellung zu erwerben.
  • Bereitschaft, sich auf gewaltfreie Konfliktbearbeitung aus Überzeugung für Demokratie und Menschenrechte einzulassen.
  • Persönliche und emotionale Belastbarkeit in kritischen Situationen.
  • Offenheit, sich auf persönliche Veränderungsprozesse einzulassen.
  • Bereitschaft, partizipatorische Methoden im Training und in der praktischen Arbeit vor Ort anzuwenden.

Die Arbeitsgemeinschaft Qualifizierung in ziviler Konfliktbearbeitung ist ein Zusammenschluss von fünf Organisationen der Friedensarbeit: Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden, Bonn, Bund für Soziale Verteidigung, Minden, Forum Ziviler Friedensdienst, Bonn, Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion - KURVE Wustrow, Oekumenischer Dienst im Konziliaren Prozess, Wethen.

Rückfragen an Martin Zint: 0228/ 98144 73 oder 06154/ 53302


weiter


powered by <wdss>

© 2017 by Stiftung Oekumene | eMail: ecunet@t-online.de

Sitemap | Druckversion

nach oben