Bewegungen und Gruppen

Die folgenden Bewegungen und Gruppen beschäftigen sich intensiv mit unseren Anliegen.

  • add Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt

    Test-Hefte: Shrimps, Leder Baumwolle

    In neun Ländern fördert die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt (ASW) Basisprojekte, in denen Frauen ihre Rechte einfordern, Kleinbauern gegen die ökologische Zerstörung ihres Landes kämpfen oder Minderheiten sich gegen Diskriminierung wehren, kurz, in denen Menschen aktiv werden, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern.

    Allzu oft stoßen sie dabei aber auf Grenzen, die ihnen das "Entwicklungsmodell" ihrer Länder setzt. Regierungen, die auf die Erwirtschaftung von Devisen für Schuldendienst und Importe angewiesen und selbst Teil der wirtschaftlichen Eliten sind, berücksichtigen in ihrer Politik viel zu wenig die Bedürfnisse der armen Land- und Stadtbevölkerung. Und so fördert beispielsweise Indien die industrielle Shrimpsproduktion oder die Herstellung von Leder für den Export nach Deutschland und in andere Industrieländer. Die brasilianische Regierung fördert den Aluminiumabbau, den Holzexport oder die Anlage großer Erdbeerplantagen für unseren Konsum und nimmt die Abholzung der Regenwälder in Kauf.

    Wir KonsumentInnen fragen viel zu selten danach, warum wir diese Produkte zu so günstigen Preisen genießen können, welchen Preis dafür wohl die AnwohnerInnen der Shrimpsfarmen bezahlen, deren Ackerland zerstört wird, oder welche Konsequenzen die Abholzung Amazoniens für die Fischer, Bauern und Sammlerinnen hat. Wer sich diese Fragen dennoch stellen möchte, findet Informationen zur Herstellung von Baumwolle, Leder, Shrimps und zur Abholzung der Wälder in den Heften der ASW-Test-Reihe. Die Broschüren enthalten außerdem Verhaltenstipps für KonsumentInnen und stellen Projekte vor, die sich in den betroffenen Gebieten für die Rechte der Menschen einsetzen.

    ASW, Hedemannstr. 14, 10969 Berlin, Tel. 030/ 2510265, Fax 030/ 2511887, maildontospamme@gowaway.ASWnet.de.

    Gewalt unter Kindern

    "Wir sagen Nein zur Schikane unter Kindern". Dies ist eine der Botschaften des Children's Resource Centre (CRC) und der Kinderbewegung Südafrikas zum Internationalen Kindertag. Viele Kinder haben "gelernt", bei Konflikten oder zur Durchsetzung von Interessen, sofort zur Gewalt zu greifen. In den Gruppen des CRC lernen die Kinder Respekt für den eigenen Körper und den Körper anderer zu entwickeln - ein wichtiger Beitrag um die Gewaltanwendung unter Kindern und Jugendlichen einzudämmen.

    "Respekt für sich selbst, Respekt für andere und Respekt für die Umwelt" sind die Ziele der Kinderbewegung. Das Thema Gewalt wurde in diesem Jahr verstärkt aufgegriffen und eine Anti-Bullying*-Kampagne ins Leben gerufen, die sich gegen Mobbing und Gewaltanwendung in den Schulen richtet. Über 5.000 Kinder zwischen 7 und 14 Jahren sind derzeit Mitglieder der südafrikanischen Kinderbewegung.

    Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V., Hedemannstr. 14, 10969 Berlin, Tel. 030-251 02 65, michael.frankedontospamme@gowaway.ASWnet.de

  • add Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen

    ACK unterstützt die Ökumenische Dekade zur Überwindung von Gewalt

    Die für die Jahre 2001-2010 vom ÖRK angeregte Ökumenische Dekade zur Überwindung von Gewalt wird von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) unterstützt. Das hat die Mitgliederversammlung der ACK Ende Oktober in Augsburg beschlossen. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde auch die bisherige Geschäftsführerin der ACK und künftige Bischöfin der Nordelbischen Landeskirche, Pfarrerin Bärbel Wartenberg-Potter, verabschiedet. In einem der Mitgliederversammlung vorgelagerten Studientag hatten sich die Delegierten ausführlich mit dem Thema "Gewalt und Gewalt überwinden" auseinandergesetzt. Der Friedenspädagoge Uli Jäger vom Verein für Friedenspädagogik in Tübingen umriss in einem Vortrag zum Thema "Gewalt in der Gesellschaft heute als Herausforderung der Kirchen" den gegenwärtigen Kontext der Dekade. Er betonte, dass die Dekade zur richtigen Zeit käme. Nicht nur die Berichterstattung in den Medien über "Gewalt" trage zu einer defizitären Wahrnehmung bei. Insgesamt fehle es der öffentlichen Diskussion an Kontinuität und Tiefe, sowie an Solidarität mit den Opfern und wertorientierten Perspektiven. Der katholische Theologe und Generalsekretär von Pax Christi Joachim Garstecki befasste sich in einem weiteren Hauptreferat mit theologischen und ethischen Anfragen zur Perspektive der Gewaltüberwindung. Dabei stellte er das neue Wort der Deutschen Bischöfe "Gerechter Friede" in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Er hob hervor, dass die Herausforderung einer christlichen Praxis der Gewaltüberwindung nicht nur darin bestehe, Gewalt einzudämmen oder zu minimieren, sondern in der "Zumutung, die Logik der Gewalt in einer exemplarischen Situation zu überwinden". In anschließenden Arbeitsgruppen wurde über verschiedene Einzelbereiche der Gewalt nachgedacht. Dabei ging es sowohl um den Bereich der kriegerischen Gewalt, um Gewalt gegen ethnische Minderheiten, wie auch um Gewalt gegen Frauen und Gewalt im Umgang mit alten Menschen, Gewalt gegen die Schöpfung und die Gewalt in sozio-ökonomischen Strukturen.

    Alle Mitglieds- und Gastkirchen wie auch die regionalen und lokalen ACKs werden gebeten, "die Dekade als einen Raum gegenseitigen Erfahrungsaustausches, einer vertieften theologischen und ethischen Reflektion und eines tatkräftigen gemeinsamen ökumenischen Handelns zu nutzen." Der spezifische Beitrag der ACK soll in einer theologischen Studienarbeit zum Themenkomplex "Gewalt - Gewalt überwinden" sowie in einer Beteiligung an der Förderung einer nationalen Vernetzung und Koordinierung bestehen. Die Möglichkeit der Einrichtung einer Info- und Kontaktstelle unter dem Dach der ACK soll geprüft werden. Nach einer Anfangsphase der Dekade ist die Durchführung eines Forums zur Zwischenbilanzierung geplant. Gleichzeitig beschloss die Mitgliederversammlung auf ihrer Sitzung in Augsburg, das seit 1995 bestehende "Arbeitsvorhaben zur Überwindung von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Gewalt" mit der Initiative "Lade Deine Nachbarn ein" weiterzuführen. Insbesondere die im Rahmen des Arbeitsvorhabens begonnenen Kontakte mit dem Zentralrat der Juden und dem Zentralrat der Muslime sollen im Blick auf den gemeinsamen Friedensbeitrag der Religionsgemeinschaften für die Dekade nutzbar gemacht werden.

    Ökumenische Centrale, Postfach 900617, 60446 Frankfurt/ Main, Tel. 069/ 247027-0, Fax 069/ 247027-30, ackoecdontospamme@gowaway.t-online.de

  • add Arbeitsgemeinschaft Dienste für den Frieden

    Balkan-Tagung


    Für jüngere Menschen, die an Friedenseinsätzen auf dem Balkan teilgenommen haben, bieten die Evangelische Akademie Berlin, die Arbeitsgemeinschaft Dienste für den Frieden und die Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste eine Tagung an. Bei diesem Seminar vom 9. bis 11. März in Berlin mit dem Titel "Einsatz für den Frieden - Erfahrungen mit Friedensdiensten, humanitärer Hilfe und militärischem Beitrag" geht es um Erfahrungsaustausch und notwendige Veränderungen politischer u.a. Rahmenbedingungen im Dialog mit Verantwortlichen.
    Nähere Informationen bei: Marcus Götz-Guerlin, Evangelische Akademie 030/ 20355-411

  • add Arbeitsgemeinschaft Oekumenischer Kreise

    Bundesweites Netz konfessionsverbindender Paare und Familien


    Stimme von Paaren unterschiedlicher Konfession in der Kirche will das „Netz konfessionsverbindender Paare und Familien“ sein. Der kürzlich in Augsburg gegründete Zusammenschluss will im Rahmen der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Oekumenischer Kreise (AOeK) Anlaufstelle für einzelne und organisierte Betroffene sein, sie begleiten und beraten, ihre Erwartungen an die Konfessionen in der Öffentlichkeit vertreten und den internationalen Austausch mit vergleichbaren Initiativen pflegen. Die AOeK vertritt ökumenische Gruppen und Initiativen in Gemeinden und in der kirchlichen Basisarbeit unter anderem in der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK).

    Es gibt Initiativen, Kreise und Gruppen, in denen sich konfessionsverbindende Paare und Familien treffen. An verschiedenen Orten werden Seminare angeboten, um Erfahrungen auszutauschen und sich Ermutigung zu holen. Was bisher fehlte, war ein überregionales Forum für den Informations- und Erfahrungsaustausch. Dabei soll ein Bewusstsein geweckt werden, dass die konfessionsverbindende Ehe ein Modell für die Einheit in versöhnter Verschiedenheit ist. Das Netz erwartet, dass ein Recht konfessionsverbindender Paare auf die gemeinsame Teilnahme am Abendmahl von den Konfessionen anerkannt wird.

    Die Konfessionen aber leben entgegen dem biblischen Auftrag zerstritten und gespalten und erschweren so den konfessionsverschiedenen Paaren Alltag und Glaubensleben. Es ist deshalb notwendig, dass die Verantwortlichen in den Konfessionen ihre Schuld gegenüber diesen Ehen erkennen, eingestehen und Konsequenzen daraus ziehen, so die Überzeugung des Netzes. Hinter dem „Netz“ steht eine Interessengemeinschaft von etwa 60 Betroffenen aus allen Teilen Deutschlands. Eine erste Tagung zum Thema „Sind wir Last oder Chance für die Kirchen?“ hat Ende Januar in Freising bei München stattgefunden.

    Im Leitungsteam des Netzes sind Rosmarie und Rudolf Lauber. Die Koordinatoren stammen aus Weil der Stadt bei Stuttgart und sind im Leitungsteam der ‚Tage für konfessionsverschiedene Paare' in Neresheim/Dornstadt, auf Kirchentagen und im internationalen Austausch aktiv. Nicole und Bertram Huber aus Backnang übernahmen die Herausgabe von Informationsmaterial. Gudrun Steineck aus Murnau in Bayern ist als Vorsitzende der AÖK Ansprechpartnerin für den Kontakt zu offiziellen Stellen. Beate und Jörg Beyer aus Tübingen übernahmen die Bereiche Theologie und Öffentlichkeitsarbeit. Die katholische Religionspädagogin und der evangelische Theologe sind Autoren des Buches „Konfessionsverbindende Ehe“ und bundesweit als Referenten tätig.
    Netz konfessionsverbindender Paare und Familien Familie Beyer, Spelterweg 1, 72072 Tübingen, Tel. 07071/ 763421, beyer.tuebingen@swol.de 

  • add Arbeitsgemeinschaft Qualifizierung in ziviler Konfliktbearbeitung

    FriedensarbeiterInnen


    "Wir versuchen den Menschen Methoden nahe zu bringen, die es ihnen erlauben, in Konflikten und Bedrohungssituationen handlungsfähig zu bleiben." So beschreibt Gudrun Knittel ein zentrales Anliegen ihrer Arbeit. Zusammen mit Reinhard Voss leitet sie den sechsten Qualifizierungskurs für zivile Konfliktbearbeitung / Zivilen Friedensdienst, an dem gegenwärtig zehn Menschen im Alter zwischen 25 und 55 Jahren teilnehmen. Sie werden nach dem Kurs in Krisengebieten in Südosteuropa, Asien und Afrika in Projekten der Konfliktprävention und Konfliktnachsorge tätig.

    Thematische Schwerpunkte der Qualifizierung sind der Erwerb von Kompetenz in den Bereichen von Wahrnehmung und Analyse von Konflikten und die praktische Einübung gewaltfreien Handelns, beispielsweise in der Konsens- und Entscheidungsfindung. Die Qualifizierungsmassnahme dauert 4 Monate. Daran schließt sich ein ein- bis zweijähriger Dienst im Ausland an, der von Trägerorganisationen aus der Friedens- und der Entwicklungszusammenarbeit organisiert wird. 63 Absolventen früherer Kurse sind bereits in Projekten der Konfliktprävention und Konfliktnachsorge tätig, z.B. beim Abbau von Spannungen zwischen verfeindeten Volksgruppen im Kosovo, in Bosnien und Kroatien, sowie in Spannungsgebieten Afrikas und Lateinamerikas. Die Anforderungen an Bewerber/innen:

        Mindestalter: 25 Jahre zu Beginn der Qualifizierung
        Abgeschlossene Berufsausbildung oder entsprechende Berufs- und /oder Lebenserfahrung, die im Blick auf eine Tätigkeit als Friedensfachkraft
        ausgebaut werden kann.
        Sprachkenntnisse oder die Fähigkeit, diese für den vorgesehenen
        Projektplatz bzw. die konkrete Aufgabenstellung zu erwerben.
        Bereitschaft, sich auf gewaltfreie Konfliktbearbeitung aus Überzeugung für Demokratie und Menschenrechte einzulassen.
        Persönliche und emotionale Belastbarkeit in kritischen Situationen.
        Offenheit, sich auf persönliche Veränderungsprozesse einzulassen.
        Bereitschaft, partizipatorische Methoden im Training und in der praktischen Arbeit vor Ort anzuwenden.

    Die Arbeitsgemeinschaft Qualifizierung in ziviler Konfliktbearbeitung ist ein Zusammenschluss von fünf Organisationen der Friedensarbeit: Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden, Bonn, Bund für Soziale Verteidigung, Minden, Forum Ziviler Friedensdienst, Bonn, Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion - KURVE Wustrow, Oekumenischer Dienst im Konziliaren Prozess, Wethen.
    Rückfragen an Martin Zint: 0228/ 98144 73 oder 06154/ 53302

  • add Armutskonferenz

    Warnung vor Spaltung

    Vor einer Spaltung der Gesellschaft hat die "Nationale Armutskonferenz" gewarnt. Neben den 2,5 Millionen SozialhilfeempfängerInnen in Deutschland litten schätzungsweise weitere zwei Millionen Menschen unter "verdeckter Armut", sagte der Sprecher der Armutskonferenz, Walther Specht. Obwohl sie Anspruch auf Sozialhilfe hätten, schämten sich viele, diesen auch einzulösen. 

  • add Christen für gerechte Wirtschaftsordnung (CGW)

    CGW – Christen für gerechte Wirtschaftsordnung e.V.
    Rudeloffweg 12
    D-14195 Berlin

    http://www.cgw.de/

  • add Christliche Friedenskonferenz

    Informations-Krieg

    Mit einem Informationskrieg will sich die USA die weltweite Herrschaft erhalten. Die USA würden den Krieg dabei nach dem Hollywood-Syndrom stilisieren, hat der Professor für Medienwissenschaft an der Universität Marburg Günter Giesenfeld auf der CFK- Jahrestagung Ende Januar in Leipzig-Wahren erklärt. Im Hollywood-Western stehen sich Held und Schurke gegenüber. Der Held fordert den Schurken mehrmals auf, sich zu ergeben. Weigert sich dieser, so wird er abgeknallt. So standen sich Bush und Saddam Hussein 1991 gegenüber, so Clinton und Milosevic 1999. Dass der Gute (also das Gute) am Ende siegt, ist ausgemacht.

    Um diese Stilisierung des Krieges weltweit durchzusetzen, muss die USA die totale Herrschaft über die Medien erringen. Fazit: Der Medienkrieg dient nicht nur der Verschleierung und Rechtfertigung des heißen Krieges, sondern er ist der Krieg der Zukunft. Das Ziel der USA, die UNO und die OSZE zu umgehen und faktisch auszuschalten, ist nach Angaben von Walter Romberg 1999 offen zutage getreten. Die Strategie ist, sich auf die Bedrohung durch Terrorgruppen oder kleinere „Schurkenstaaten“ zu beziehen (z.B. Libyen, Iran, Irak). Der Krieg bekommt den Charakter einer Strafaktion und besteht aus einer für die eigenen Streitkräfte nahezu gefahrlosen Bombardierung. Diese neue Strategie ist seit April 1999 von der NATO übernommen worden. Den europäischen Staaten hat der Jugoslawienkrieg ihre militärtechnische Ohnmacht gegenüber den USA gezeigt. Sie reagieren darauf mit der Auflösung der WEU und einer Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP). Schlimm sei es, dass in der BRD keine öffentliche Diskussion dazu stattfinde. Dadurch vergrößere sich die Gefahr, dass die BRD in alle möglichen Abenteuer der USA hineinschlittert. Deren Bestreben, Russland klein zu halten, indem alle seine Anrainerstaaten in den Einflussbereich des Westens einbezogen werden, kam deutlich zutage, als während des OSZE-Gipfels in Istanbul (Dezember 1999) Präsident Clinton den GUAM-Vertrag mit Georgien, Ukraine, Aserbaidschan und Moldawien schloss, zu dem bald Turkestan hinzukam.

    Die CFK-Versammlung beschloss außerdem eine Solidaritätsadresse an die Erfurter Versammlung „Aufstehen für eine andere Politik“ und ein Schreiben an alle Gerichte, die Prozesse gegen Leute führen, die zur Verweigerung des Militäreinsatzes gegen Jugoslawien aufgerufen haben.

    Hannelis Schulte

    CFK c/o Hannelore Heinrich, Rostocker Str. 5, 99085 Erfurt, oder
    Christine Müller, Bornaer Str.3, 04539 Groitzsch Tel. 0341 9940655

  • add Dietrich Bonhoeffer Verein dbv

    Kultur- und Sozialsteuer statt Kirchensteuer

    Vorschlag des dbv: Es wird eine „Kultur- und Sozialsteuer“ eingeführt, jedoch nicht als eine zusätzliche Steuerlast. Vielmehr soll der Staat einen Teil der eingehenden Steuer für gemeinwohlorientierte Arbeit zur Verfügung stellen. Die Steuerpflichtigen können den Empfänger selbst bestimmen („Mandatssteuer“).

    Der staatliche Kirchensteuereinzug wird abgeschafft. Da es den Kirchen freigestellt bleibt, die Kirchensteuer mit einem innerkirchlichen Einzugsverfahren fortzusetzen, ist keine Verfassungsänderung notwendig.

    Dietrich Bonhoeffer-Verein c/o Dr. Karl Martin, Modersohnstr. 63 10245 Berlin Tel: (030) 20050867 Fax: (030) 20050869 Handy: (0175) 4460773 karl.martindontospamme@gowaway.dietrich-bonhoeffer-verein.de  http://www.dietrich-bonhoeffer-verein.de  

  • add Initiative Kirche von unten

    Kritische ChristInnen für mehr Ökumene und mehr Demokratie

    Das Ökumenische Netzwerk wird von Basisgemeinden, Initiativen, Kirchengemeinden, Zeitschriften und von Organisationen gebildet, die zum Teil selbst wieder Netzwerke sind. All diese Gruppen arbeiten in unterschiedlichen gesellschafts- und kirchenpolitischen Kontexten:

    • sie engagieren sich für Menschenrechte in den Kirchen
    • sie tragen Entwicklungshilfeprojekte in Lateinamerika
    • sie klären über ungerechte Wirtschaftsstrukturen auf
    • sie bieten Beratung und Hilfe bei kirchlicher Diskriminierung
    • sie setzen Zeichen des zivilen Ungehorsams
    • ... und nicht zuletzt bilden sie christliche Gemeinden.

    Einmal im Jahr treffen sich die Delegierten der Mitgliedsgruppen auf der Delegiertenversammlung (DV). Hier werden die Themen und Strategien des Netzwerks erarbeitet, Veranstaltungen wie etwa die Beteiligung an Evangelischen Kirchen- und Katholikentagen vorbereitet und neue Mitgliedsgruppen aufgenommen. Außerdem wählt die DV das Leitungsteam mit der Sprecherin und dem Sprecher für eine zweijährige Amtszeit. Dieses Team koordiniert die Arbeit der IKvu in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesgeschäftsführer, gemeinsam vertreten sie das Netzwerk in der Öffentlichkeit.

    Wir sind

    ÖKUMENISCH

    im wahrsten Sinne des Wortes. Das griechische Wort "Oikumene" bedeutet "der ganze bewohnte Erdkreis". Wir pflegen den interkonfessionellen, interreligiösen und interkulturellen Dialog mit und durch viele Gruppen in unserem

    NETZWERK

    Hier erkennen Gruppen mit ganz unterschiedlicher Zusammensetzung und Geschichte ihre gemeinsamen Ziele, tauschen Erfahrungen aus und multiplizieren so ihr Potential um gemeinsam die

    INITIATIVE

    zu ergreifen. Wir möchten Veränderungen in Kirche und Gesellschaft erstreiten und die Option für die Armen in einer neoliberal globalisierten Welt hörbar zu machen.

    Wir sind auch

    KIRCHE

    im Sinne der Gemeinschaft der durch die Taufe befreiten und geheiligten Menschen. Wir wollen den "Gott der kleinen Leute verkünden", der auf der Seite der Schwachen, Stummen und Ausgegrenzten steht. Damit sehen wir die Dinge

    VON UNTEN

    aus der Perspektive der Basis. Der kritische Dialog mit den kirchlichen Institutionen ist uns ebenso wichtig wie die konstruktive Auseinandersetzung mit der herrschenden Politik.

    Anschrift:

    Initiative Kirche von unten (IKvu)
    Oscar-Romero-Haus
    Heerstraße 205, D-53111 Bonn
    Fon: + 49 228 692165
    Fax: +49 228 631226
    E-Mail: infodontospamme@gowaway.ikvu.de
    Initiative Kirche von unten (IKvu)

  • add Interkultureller Rat

    Keine Steuergelder für Rechte

    Der Interkulturelle Rat in Deutschland hat eine bundesweite Aktion "Keine Steuergelder für rechtsextreme Parteien" begonnen. Nach den Worten des Ratsvorsitzenden Jürgen Micksch soll damit der Gesetzgeber aufgefordert werden, fremdenfeindliche Kampagnen nicht länger aus Steuergeldern mit zu finanzieren. Die Kampagne des Interkulturellen Rates erfolge vor allem über Anzeigen in Tageszeitungen.

    Wer Steuern bezahle, finanziere auch fremdenfeindliche und rechtsextreme Parteien, heißt es in dem Anzeigentext. Im Jahr 1999 hätten DVU, NPD und Republikaner zusammen mehr als zehn Millionen Mark aus Steuergeldern erhalten. In Belgien gebe es bereits ein Gesetz, mit dem Parteien die Wahlkampfkostenerstattung entzogen werden könne, falls diese fremdenfeindliche Stimmungsmache betrieben.

    Der Interkulturelle Rat in Deutschland mit Sitz in Darmstadt ist ein Zusammenschluss von Persönlichkeiten, die sich für die Überwindung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit einsetzen. Ihm gehören Vertreter aus Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden, Religionsgemeinschaften, Migranten- und Menschenrechtsorganisationen sowie kommunalen und staatlichen Stellen an.
    Interkultureller Rat in Deutschland, Goebelstraße 21, 64293 Darmstadt, Tel. 06151/ 339971, Fax 06151/ 367003,

  • add Kairos Europa

    Kampagne zur Besteuerung internationaler Kapitalströme

    Die Vorbereitungen für eine Kampagne zur Einführung der Tobin-Steuer sind angelaufen. Über achtzig Vertreter/innen von kirchlichen und entwicklungspolitischen Gruppen, Verbänden und Initiativen aus dem Rhein-Main-Gebiet folgten dem Aufruf von Kairos Europa, Pax Christi, dem Zentrum Ökumene der Evangelischen Landeskirche Hessen-Nassau und dem Bündnis gegen Bankenmacht, sich zunächst in einer Protestaktion vor der Frankfurter Börse zu versammeln, um anschließend über die Möglichkeiten einer Regulierung und stärkeren Kontrolle der Finanzmärkte zu diskutieren. Jörg Huffschmid, Ökonomie-Professor und wissenschaftlicher Sachverständiger der Enquete-Kommission Globalisierung des deutschen Bundestages erklärte: "Die nach dem Nobelpreisträger James Tobin benannte Steuer setzt an einem Kernproblem des Weltfinanzsystems an: den spekulativen internationalen Devisengeschäften. An jedem Börsentag werden mehr als 1.500 Milliarden US-Dollar umgesetzt - ein Großteil davon dient ausschließlich spekulativen Zwecken. Mit einer Tobin-Steuer würden diese Geschäfte zurückgehen. Damit könnten die Instabilität und Krisenanfälligkeit des Weltfinanzsystems verringert werden." Die Notwendigkeit einer stärkeren Regulierung und demokratischen Kontrolle der Finanzmärkte betonte Friedhelm Hengsbach SJ, Professor für christliche Gesellschaftsethik in Frankfurt am Main: "Unser heutiges Finanzsystem ist ungerecht und schädlich. Finanzkrisen haben schon viele arme Länder ins Elend gestürzt. Und auch bei uns werden die solidarischen Sicherungssysteme ausgehöhlt und demokratische Regierungen setzen sich immer mehr dem Druck der Finanzmärkte aus." Dieser Entwicklung wollen die Teilnehmenden der Auftaktveranstaltung nicht mehr tatenlos zusehen. "Wir brauchen eine breite Bewegung zur Kontrolle der Finanzmärkte - und die Einführung der Tobin-Steuer wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung", erklärte Anja Osterhaus von der ökumenischen Initiative KAIROS Europa. In vielen Ländern Europas gibt es bereits Bewegungen und Initiativen, die sich für die Devisenumsatzsteuer einsetzen.

    Auch in Deutschland hat sich Anfang dieses Jahres ein bundesweites Netzwerk zur demokratischen Kontrolle der Finanzmärkte gegründet. Auf der Veranstaltung in Frankfurt wurde vereinbart, sich an dieser internationalen Bewegung zu beteiligen. Um die Tobin-Steuer stärker in die Öffentlichkeit zu bringen, soll Informations- und Kampagnenmaterial erstellt werden. Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit durch Informationsveranstaltungen, aber auch Lobbyarbeit und Unterschriftenaktionen werden vorbereitet. Ein erster Höhepunkt der Kampagne soll der evangelische Kirchentag im Juni in Frankfurt sein.

    Kairos Europa, Hegenichstrasse 22, 69124 Heidelberg, 06221/ 712610, Fax 06221/ 781183, kairoshddontospamme@gowaway.aol.com

    Kairos Europa

  • add Kirchentag

    31. Deutschen Evangelischen Kirchentag 2007 in Köln

    Unter dieser Losung treffen sich beim 31. Deutschen Evangelischen Kirchentag 2007 in Köln mehr als 100.000 Menschen aus Deutschland und der ganzen Welt.
    Vom 6. bis 10. Juni 2007 kommen Menschen aus ganz Deutschland und aus aller Welt in Köln zusammen. Jede und jeder ist eingeladen, nicht nur evangelische Christinnen und Christen. Das Besondere an evangelischen Kirchentagen ist: Sie werden nicht „von oben“ geplant, sie wachsen auf vielfältige Weise „von unten“. Fast die Hälfte aller Teilnehmenden sind zugleich Mitwirkende. Sie gestalten aktiv das Programmangebot mit – im „Markt der Möglichkeiten“, mit Musik, Theater, Kleinkunst, mit Gottesdiensten oder in Bläser- und Sängerchören. Wer mittun möchte, kann sich ab Ende Februar 2006 anmelden.

    www.kirchentag.de

  • add Ökumenische Aktion "Steuern zu Pflugscharen"

    Regionalgruppe Ost

     

    Neuer Anlauf im Bundestag

    Nach drei erfolglosen Versuchen im Bundestag, die Militärsteuerverweigerung aus Gewissensgründen durch eine gesetzliche Regelung zu ermöglichen, unternimmt die Initiative jetzt einen neuen Anlauf. Auf der bundesweites Tagung zum Militärsteuer-Verweigerungsrecht im März in Frohnhausen bei Marburg wurde beschlossen , für die Eingabe eines neuen Gesetzesentwurfes die Unterstützung vieler Gleichgesinnter zu suchen, um so den Druck auf den Gesetzgeber zu erhöhen. Weltweite Initiativen zur Militärsteuerverweigerung werden im kommenden Jahr in Berlin zur Internationalen Konferenz der Militärsteuer-Initiativen erwartet. Die Steuerverweigerer Deutschlands erwarten von der Berliner Konferenz, dass sie zu einem Meilenstein innerhalb der "Dekade zur Überwindung von Gewalt" wird. Die Ökumenische Aktion "Steuern zu Pflugscharen" im "Netzwerk Friedenssteuer" tritt dafür ein, das Recht zur Verweigerung von Steuern für Militär und Rüstung im Grundgesetz zu verankern. Derzeit werden in der BRD ca. 10% aller Steuereinnahmen des Bundeshaushaltes für militärische Zwecke ausgegeben. Menschen, die dagegen Gewissensbedenken haben, sollen künftig wie im Falle der Wehrpflicht eine zivile Ersatzleistung mit ihrem Steuergeld erbringen können. Die bereits im letzten Jahr in Erfurt verabschiedete Erklärung richtet sich an Einzelpersonen, Organisationen, und an Prominente, vor allem aber an die Kirchen des Landes.

    "Ich trete / Wir treten für eine gesetzliche Regelung ein, nach der niemand gegen sein Gewissen gezwungen werden darf, durch Steuern und Abgaben zur Finanzierung von Militär und Rüstung beizutragen. Statt dessen ist die Verwendung dieser Zahlungen für zivile Aufgaben sicherzustellen." Große Hoffnung setzt "Steuern zu Pflugscharen" auf einzelne Landeskirchen sowie auf die EKD-Synode. Ein Offener Brief an alle Mitglieder der EKD-Synode im letzten Herbst hat aber bisher kein positives Echo gefunden. Der Rat der EKD lehnt z.Z. eine Unterstützung des Gedankens einer Militärsteuerverweigerung aus "einer ganzen Reihe von Gründen, u.a. rechtlicher Aspekte" ab.

    Inzwischen sind jedoch viele eindeutige Worte zur Eröffnung der "Dekade zur Überwindung von Gewalt" gefallen, wie das Synodenmitglied Oberkirchenrat i.R. Ludwig Große in seinem Referat mit dem Thema: "Kein Geld für Rüstung, Militär und Krieg - Visionen und Realitäten heute" verdeutlichte. Als Nichtregierungsorganisation ist die Internationale Friedenssteuerkampagne mit Beobachterstatus bei den Vereinten Nationen akkreditiert.

    Ökumenische Aktion "Steuern zu Pflugscharen", Regionalgruppe Ost, c/o G.. und M. Rambow, Puschkinstr. 11A, 99084 Erfurt, Tel./Fax: 0361-345 62 64, rambowerfurtdontospamme@gowaway.freenet.de 

  • add Oekumenische Friedensdekade

    Friedensdekade 2004 vom 07. - 17. November 2004

    Motto noch offen

    Friedensdekade 2003: "Teufelskreise verlassen"

    Bericht von der Friedensdekade 2001

    Mit einem Gottesdienst in Ellwangen ist die diesjährige bundesweite Friedensdekade "Frieden stiften" eröffnet worden. Der Zehntageszeitraum (Dekade) im November war in vielen Gemeinden ein Anlass, dass sich Konfirmanden, Senioren und andere Gruppen mit den Möglichkeiten eines gewaltfreien Lebens, mit der Judenverfolgung, mit Entwicklung und Frieden in Russland, mit Spiritualität und biblischen Themen auseinandersetzten. 1500 Material-Bestellungen waren bei der Versandstelle "Knotenpunkt" eingegangen. Unter den zahlreichen Veranstaltern war u.a. das Nürnberger Evangelische Forum für den Frieden, das in Nürnberg, der "Stadt der Menschenrechte" eine umfangreiche Veranstaltungsreihe mit herausragenden Referenten und einem Empfang beim Bürgermeister organisiert hatte. Die Theologische Fakultät der Heidelberger Universität lud am 22./23. November zu einem Seminar mit Konrad Raiser, dem Generalsekretär des Weltkirchenrates, ein. Trainingskurse in gewaltfreier Konfliktbearbeitung und Schnupperkurse in Mediation (Vermittlung im Konflikt) boten praktische Möglichkeiten, Frieden stiften im Alltag einzuüben.

    www.friedensdekade.de

  • add Oekumenischer Christinnenrat in Deutschland

    Die Stimme der Frauen stärken

    Vertreterinnen römisch-katholischer, evangelischer, methodistischer, altkatholischer und baptistischer Frauenorganisationen haben im Oktober in Frankfurt am Main den "Christinnenrat - Ökumenische Arbeitsgemeinschaft in Deutschland" gegründet. Diese neue bundesweite Organisation ist ein Ergebnis der vom Ökumenischen Rat der Kirchen ausgerufenen "Dekade der Kirchen in Solidarität mit den Frauen" von 1988 bis 1998. Das ökumenische Frauengremium plant durch Gespräche mit Kirchenleitungen, Öffentlichkeitsarbeit und durch bundesweite ökumenische Versammlungen "die Stimme der Frauen zu stärken". Der Christinnenrat will damit dem Ziel der Einheit und der Erneuerung der christlichen Kirchen dienen. Er bleibt für weitere Mitgliedschaften offen und will Verbindung zur weltweiten ökumenischen Frauenbewegung halten und die Zusammenarbeit stärken.

    In den Vorstand gewählt wurden Irmgard Stanullo vom baptischen Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, die Vizepräsidentin der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands, Doris Michalke, sowie die Pfarrerin Anja Vollendorf von der Evangelischen Frauenhilfe von Westfalen. Die Geschäftsstelle ist bei der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) in Düsseldorf eingerichtet worden.

    Ökumenischer Christinnenrat, Prinz-Georg-Strasse 44, 40477 Düsseldorf

  • add Oekumenischer Dienst Schalomdiakonat

    Seelengepäck

    Ein Seminar mit dem Titel "Unsere Gottes- und Menschenbilder" bietet das Schalomdiakonat vom 21. bis 23. September 2001 in Barnstorf (zwischen Osnabrück und Bremen) an.

    Die Teilnehmenden machen Station auf ihren verschiedenen Friedenswegen und treffen sich zu einem geistlichen Gespräch. Seelen-Gepäck kann ausgepackt, aussortiert und ausgetauscht werden.

    Anmeldung: Oekumenischer Dienst, Schalomdiakonat, Mittelstr. 4, D-34474 Diemelstadt-Wethen, Tel.. 05694/ 8033, Fax 05694/ 1532, schalomdiakonatdontospamme@gowaway.t-online.de

    Gewaltfreie Kommunikation

    Vom 14. bis 19. April findet ein Einführungskurs „Gewaltfreie Kommunikation“ nach Marshall Rosenberg des AKE-Bildungswerkes und des Internationalen Versöhnungsbundes in Warburg-Germete statt.

    Anmeldung: AKE-Bildungswerk, Burgstr. 1, 32601 Vlotho, Tel. 05733/ 95737, Fax 05733/ 18154, AKEBWdontospamme@gowaway.aol.com

    http://www.schalomdiakonat.de

  • add Peace Brigades International

    Kritik am zivilen Friedensdienst

    Peace Brigades International hat den staatlichen Zivilen Friedensdienst kritisiert. Im bisherigen ZFD-Konzept sind nur die sechs anerkannten Personaldienste im Rahmen des Entwicklungshelfer-Gesetzes als verantwortliche Institutionen vorgesehen. Diese enge ZFD-Konzeption schließt daher Friedensinitiativen aus, etwa die Freiwilligendienste. Die rein personenbezogene Konzeption verhindert außerdem die Förderung bereits bewährter und organisierter Friedensinitiativen. Die Kritik im einzelnen (hier gekürzt):

    1. Beim ZFD geht es um eine zivile Intervention durch eine NGO und nicht um staatliches oder quasistaatliches Handeln in einem Konflikt, in welchem die NGO auf Seiten der Zivilgesellschaft in ihren demokratischen und friedlichen Bemühungen stehen sollte.
    2. Der Einsatz internationaler Teams gibt mehr Sicherheit. Die Internationalität eines Einsatzes sollte gewahrt werden und ein Unternehmen nicht rein auf eine Tätigkeit deutscher Fachkräfte beschränkt bleiben.
    3. Mindestens drei Personen sollten ein Team bilden. Einzelpersonen in einen Einsatz zu schicken, kann eine enorme Überforderung bedeuten.
    4. Die Unparteilichkeit/Unabhängigkeit eines ZFD wird nicht gewahrt, wenn dieser innerhalb einer Partnerorganisation im Projektland tätig werden sollte.
    5. Ein ZFD sollte projektorientiert sein und dann seine je eigenen Bedürfnisse definieren.

    Eine direkte Förderung von Freiwilligen-Diensten und von Gesamtprojekten ist anzustreben.

    Peace Brigades International - Deutscher Zweig (PBI) e.V., Chemnitzstr. 80, 22767 Hamburg, Tel. 040/ 3806903, Fax 040/ 3869417, pbigerdontospamme@gowaway.shalom.life.de

  • add Plädoyer für eine ökumenische Zukunft

    Kontakt: Pfr. i.R. Werner Gebert
    Banweg 14, 72131 Tübingen - Ofterdingen
    Tel.: 07473-95 98 98
    Fax: - 95 98 94
    E-Mail: euw.gebertdontospamme@gowaway.t-online.de
    http://www.plaedoyer-ecu.de/

  • add Versöhnungsbund

    "In jedem Menschen das Antlitz Gottes sehen"

    Unter dem Titel „In jedem Menschen das Antlitz Gottes sehen“ findet vom 23.11.2012 bis zum 25.11.2012 in der Tagungsstätte Thomashof bei Karlsruhe die diesjährige Herbsttagung statt. Die gemeinsame Veranstaltung vom Deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes (IVB) in Kooperation mit Church & Peace, dem deutschen mennonitischen Friedenskomitee sowie der Religiösen Gesellschaft der Freunde (Quäker) wird sich intensiv mit dem Kairos - Palästina Dokument beschäftigen, das bereits auf unserer Jahrestagung 2010 vorgestellt und diskutiert wurde. Das im Dezember 2009 von palästinensisch christlichen Kirchenführern verfasste Papier wurde  mittlerweile in viele Sprachen übersetzt und verschaffte sich weltweit Gehör. Die Autoren appellieren mit Leidenschaft für Gewaltfreiheit im Widerstand und bitten die Kirchen und Christen der Welt angesichts der schwerwiegenden Folgen des Besatzungszustandes für das alltägliche (Über-)Leben um Solidarität. Der Internationale Versöhnungsbund hat zur Unterstützung dieses Anliegens einen Sonderdruck der deutschen Übersetzung des Kairos Dokumentes anfertigen lassen, der von allen Interessierten gegen eine Spende über die Geschäftsstelle Minden beziehbar ist.

    Die Tagung soll dazu beitragen, das Papier bekannter zu machen und eine konstruktive Auseinandersetzung mit den formulierten Thesen und Forderungen zu fördern. Es geht darum, sehr aufmerksam zu hören, welche Herausforderungen es an unsere Theologie und unser praktisches Engagement stellt. Als Hauptreferentin konnte die in Bethlehem geborene, palästinensische Publizistin, Theologin, Beraterin und engagierte Friedensaktivistin Viola Raheb gewonnen werden. Nähere Informationen zum geplanten Programm sowie zum Anmeldeverfahren finden Sie auf der Homepage des Kooperationspartners Church & Peace unter „Aktuell“. Der Anmeldeschluss für die Tagung in Karlsruhe ist am 15.09.2012.

    Ganz im Zeichen der aktuelleren Geschehnisse im Nahen und Mittleren Osten steht auch die neu ins Leben gerufene Wintertagung des Internationalen Versöhnungsbundes. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem AKE-Bildungswerk, der VHS im Kreis Herford und der Attac-AG für Demokratie im arabischen Mittelmeerraum vorbereitet und durchgeführt. „Arabellion – Zeitenwende im arabischen Raum“ lautet die Überschrift unter der am 26. und 27. Januar 2013 über den demokratischen Aufbruch in einigen betroffenen arabischen Ländern informiert und diskutiert werden soll. Unter anderem sollen mögliche Ursachen der teilweise sehr unterschiedlichen Entwicklungsprozesse oder auch die Frage nach möglichen „Vorbildern“ für den gewaltfreien Widerstand erörtert werden. Die Wintertagung wird aller Voraussicht nach im LWL-Bildungszentrum Jugendhof  Vlotho stattfinden und ist bisher als einmalige Veranstaltung geplant. Aktuelle Informationen zur Wintertagung werden zeitnah auf der Homepage des IVB eingestellt.  

    An dieser Stelle möchten wir außerdem auf unsere Jahrestagung 2013 hinweisen, die auch in diesem Jahr am Himmelfahrtswochenende stattfinden wird. Vom 09.05.2013 - 12.05.2013 können sich interessierte Mitglieder und auch Nicht-Mitglieder zum Themenkomplex „Wachstum ohne Konsum und Ausbeutung“ austauschen. Nähere Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie zu einem späteren Zeitpunkt auf unserer Webseite.

    Dies ist nur ein begrenzter Ausschnitt aus den vielfältigen regionalen und überregionalen Aktivitäten des Internationalen Versöhnungsbundes - Deutscher Zweig. Es lohnt sich, einen Blick auf unsere Internetpräsenz zu werfen und dort weitere Informationen zu aktuellen Themen und Projekten unseres Vereins zu bekommen.

    www.versoehnungsbund.de